Gegen den Schmerz

Vor allem der chronische Schmerz schränkt das gesamte Leben der Betroffenen ein. Umso wichtiger ist eine individuelle Schmerztherapie, die es den Menschen erlaubt, wieder aktiv am Leben teilzunehmen. Die Schmerztherapie hier im Haus erfolgt sowohl ambulant als auch stationär. Ambulant dient sie vor allem dazu, den Zustand des Patienten zu erheben, aber auch um eine weiterführende Betreuung nach einem Aufenthalt in unserem Haus gewährleisten zu können.

Unerträgliche Schmerzen?

Ein innovatives Konzept im KH Göttlicher Heiland

Kein Schmerz gleicht dem anderen auch nicht, wenn die Erkrankung dieselbe ist. Daher versorgt hier am Krankenhaus Göttlicher Heiland ein interdisziplinäres Team die Patienten: Neurologen, speziell ausgebildete Schmerztherapeuten, physikalische Mediziner, Psychologen sowie Physio- und Ergotherapeuten.

Das gibt es nur an wenigen Neurologiezentren!

Wir konzentrieren uns auf den Kopfschmerz, von der Migräne bis hin zum Schmerz wegen zu vieler Medikamente ("Medikamentenmissbrauch"). Letzterer tritt sehr häufig auf und muss unbedingt behandelt werden.Gerade hier braucht der Patient bei der Umstellung auf weniger Medikamente eine Bertreuung durch Experten unterschiedlicher Fachrichtungen. Es gibt ja so viel mehr, was man gegen den Schmerz tun kann, als zu Medikamenten greifen. Es ist nur der einfachste Weg.

Wir stellen eine sorgfältige Diagnose, klären auf und behandeln die Mechanismen nachhaltig.

Hilfe zur Selbsthilfe

Hilfe zur Selbsthilfe das ist das Zauberwort. Bei Kopfschmerzen helfen Entspannungstechniken oder gymnastische Übungen oft sehr. Zudem sind meist Menschen betroffen, die immer funktionieren wollen oder müssen. Daher ist auch psychologische Betreuung unerlässlich.

Neben dem Schmerz an sich, so ungenehm er auch ist, spielen vor allem psychische Begleiterkrankungen eine besonders große Rolle. So leiden Schmerzpatienten überdurchschnittlich oft an Depressionen. Im Zuge des bio-psycho-sozialen Schmerzkonzepts gehen wir die sogenannte Krankheitsverarbeitung an: die Patienten lernen Entspannungstechniken aktiv anzuwenden. Das ist ein großer Schritt zur Selbsthilfe.

Rückenschmerzen?

Ein weiterer großer Schwerpunkt sind chronische Rückenschmerzen. Diese sind oft so beschwerlich, dass die Menschen nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen können. Von Lebensqualität kann nicht mehr die Rede sein. Auch in diesen Fällen erzielen wir durch die enge Zusammenarbeit unserer Experten aus Neurologie, physikalischer Medizin und z.B. Ergotherapie sehr gute Erfolge.

Fast alle Schmerzerkrankungen können behandelt werden

Auch neuropathische Schmerzen wie z. B. Gesichtsneuralgien können so gelöst werden:

  • akute oder chronische Rückenschmerzen
  • neuropathische Schmerzen, wie zum Beispiel Nervenschmerzen nach einer Gürtelrose oder Störungen der Nervenfunktion bei Zuckerkrankheit 
  • komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) 
  • Tumorschmerzen in ausgewählten Fällen.

Stationäre Schmerzbehandlung

Die sogenannte multimodale Schmerztherapie, die Zusammenarbeit von Experten aus unterschiedlichen medizinischen Bereichen, ermöglicht es, die Patienten nach dem bio-psycho-sozialen Schmerzkonzept zu behandeln. Dabei werden alle Aspekte der Schmerzerkrankung berücksichtigt. Der Mensch wird als Ganzheit gesehen und genau danach richtet sich auch die Therapie.

Dr. Thomas Wieser hat die Zusatzausbildung in spezieller Schmerztherapie, die derzeit noch nicht in Österreich angeboten wird, in Deutschland absolviert.

Betroffene können sich bitte über Ihren Hausarzt zuweisen lassen, einen Termin erhalten Sie dann unter Tel. 400 88 / 77 00.