YoungMum (ehem. Projekt Babydoll)
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Schwangere Teenager, die sich dazu entschließen, ihr Baby auf die Welt zu bringen, sind oft mit Unverständnis seitens ihrer Familie und der Gesellschaft konfrontiert. YoungMum am Krankenhaus Göttlicher Heiland unterstützt die mutigen Mädchen in dieser schwierigen Zeit.
Jugendschwangerschaften sind in Österreich keine Seltenheit. Jedes Jahr werden etwa 3000 Teenager vor ihrem 19. Geburtstag Mutter, allein in Wien waren im letzten Jahr über 800 Mädchen betroffen. Die meisten Mädchen sind nicht versichert und leben unter oder knapp über der Armutsgrenze. Mit der Doppelbelastung, selbst noch ein Kind zu sein und schon Mutter zu werden, sind sie völlig überfordert.
Ja zum Leben
Als christliches Krankenhaus sehen wir es als wichtigen Teil unseres Auftrags, das Leben in allen Phasen zu schützen und fürsorglich die Bedürfnisse unserer Mitmenschen wahrzunehmen. So wurde 2003 das nach wie vor einzigartige Projekt YoungMum (früher bekannt unter dem Namen Babydoll) im Krankenhaus Göttlicher Heiland gestartet.
YoungMum ist eine kostenlose Anlaufstelle für minderjährige,
schwangere Mädchen und ihre Partner, die sich dazu entschlossen haben, ihr Kind
trotz aller Schwierigkeiten auf die Welt zu bringen.
In guten Händen
Ein interdisziplinäres Team aus Hebammen, Gynäkologen, Sozialpädagogen und Psychologen begleitet die 14 bis 20-Jährigen während Schwangerschaft und Geburt und im ersten Lebensjahr des Babys. Und das alles absolut unbürokratisch, absolut unentgeltlich und auf Wunsch auch anonym.
Neben dem Mutter-Kind-Pass erhalten die Mädchen u.a. ärztliche Zusatzleistungen und werden während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett von ihrer Hebamme persönlich begleitet und auch zuhause besucht.
Zudem können sie an Geburtsvorbereitungskursen oder an der Mutter-Kind-Gruppe teilnehmen. Unsere Sozialarbeiterin hilft bei rechtlichen, finanziellen und familiären Problemen.
Spenden willkommen
Dieses in Österreich einzigartige Angebot wurde 2003 mit dem 1. Platz des Gesundheitspreises der Stadt Wien in der Kategorie ambulant ausgezeichnet.
Seit Projektstart kamen bereits über 500 YoungMum-Babys zur Welt und über 6.000 Mal suchten Jugendliche Unterstützung und Hilfe. Doch so groß der Bedarf an unseren Leistungen ist, so schwierig ist die Finanzierung des Angebots: Zurzeit trägt das Krankenhaus Göttlicher Heiland die Kosten in der Höhe von 2200.000 alleine jede finanzielle Unterstützung ist daher mehr als willkommen (Kontonummer: 515 16 111 711, BLZ 12 000)!
YoungMum hilft werdenden Müttern und Vätern im Teenager-Alter, ihre Kinder mit
Liebe und Geborgenheit auf die Welt zu bringen.
Viele Mädchen fühlen sich wenn sie als Teenager ein Kind bekommen unverstanden und von der Gesellschaft im Stich gelassen.
Die Mädchen zeigen die Courage , einen neuen Lebensabschnitt mit ihrem Kind zu beginnen. Doch sie haben Angst: Angst davor, allein zu sein, Angst vor dem Leben mit Kind, Angst, mit dieser neuen Situation überfordert zu sein.
Die meist nicht versicherten Mädchen leben unter oder knapp
über der Armutsgrenze
und sind mit der Doppelbelastung, selbst noch Teenager zu sein und schon Mutter
zu werden, völlig überfordert.
Um den Mädchen, ihren Partnern und dem näheren Umfeld eine Anlaufstelle zu bieten und ihnen eine konstruktive Perspektive für ein Leben mit ihrem Kind zu ermöglichen, wurde 2003 das Projekt Babydoll im Krankenhaus Göttlicher Heiland gestartet.
Im Rahmen des Projektes werden Mädchen im Alter von 14-20
Jahren, deren Partner, sowie Eltern bzw. nähere Bezugspersonen durch
ein interdisziplinäres Team betreut.
Das Mitarbeiterteam richtet sich nach den Erfahrungen und Bedürfnissen der
Teenager, sowie deren Selbstbild. Die Anonymität wird selbstverständlich
gewahrt.
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Die unbürokratischen, unentgeltlichen und im Bedarfsfall auch anonymen Angebote sind dem Zugang jugendlicher schwangerer Mädchen genau angepasst. Nur so ist eine umfassende, persönliche Beratung und Betreuung möglich. Wir bieten den Mädchen:
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Alle Angebote sind für die Mädchen unentgeltlich!
YoungMum unterstützt den jungen Menschen:
- Ganzheitlich, individuell und kontinuierlich soll das Wohlbefinden gefördert werden
- Verbesserung körperlicher, psychischer und sozialer Gesundheit
- Steigerung der Lebensqualität
- Hilfe zur Selbsthilfe Praxisorientierung (Eigenkompetenz)
- Steigerung des Verantwortungsbewusstseins dem Kind gegenüber
- Förderung von Gesundheitskompetenz (Erlangen gesundheitlicher Grundkenntnisse)
- Eingliederung in das systemische Sozialgefüge der Stadt
Ausgezeichnet mit dem 1. Platz des Gesundheitspreises der Stadt Wien in der Kategorie ambulant.

