Schwerpunkte der Psychotherapie

Patientinnen und Patienten mit schweren Erkrankungen oder belastenden Eingriffen

Erkrankungen stellen belastende Ereignisse dar und stellen große Ansprüche an die Bewältigungsfähigkeit der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Dies gilt besonders bei schweren oder chronischen Erkrankungen, Krebserkrankungen, Herzerkrankungen, Schmerzen, bei operativen Eingriffen und in der Wartephase auf die Diagnosestellung.

Psychotherapie kann helfen, Belastungen besser zu verarbeiten und auszuhalten, die neue Situation in das Leben zu integrieren und zu einer Neuorientierung zu gelangen.   

Patientinnen und Patienten mit psychischen und psychosomatischen Leiden oder psychosozialen Problemen

Störungen des seelischen Gleichgewichts oder der Befindlichkeit, die mit Angst, Panik, depressiver Verstimmung, anderen psychischen Symptomen oder körperlichen Beschwerden einhergehen, betreffen immer mehr Menschen und können im Lauf des Lebens bei jedem vorkommen.

Auslösende Ereignisse stellen oft Verlusterlebnisse oder Erfahrungen von Bedrohung, Kränkung, Trauer oder Angst dar. Auch chronischer Stress und  innerseelische  oder zwischenmenschliche Konflikte sind wichtige Belastungsmomente.

Psychotherapie und psychosomatische Medizin ermöglichen ein ganzheitliches Verständnis der zugrundeliegenden Faktoren und eine dementsprechende Behandlung (gegebenenfalls inklusive einer unterstützenden Pharmakotherapie), eine Aufarbeitung der krankmachenden Muster und Erfahrungen sowie die Entwicklung neuer Bewältigungsstrategien. 

Patientinnen mit Problemen im Zusammenhang mit Schwangerschaft oder Geburt

Kompliziert verlaufende Schwangerschaften und Fehlgeburten stellen Erfahrungen dar, bei deren Verarbeitung psychotherapeutische Hilfe oft sinnvoll ist. Aber auch nach einer gut verlaufenen Geburt kann bei Problemen mit der neuen Lebenssituation oder Verstimmungen psychotherapeutische Unterstützung hilfreich sein.

Ältere Menschen

Die Situation älterer Patientinnen und Patienten ist oft in besonderer Weise durch das Zusammenwirken sozialer, psychologischer und körperlicher Probleme gekennzeichnet. Psychosomatische Behandlungskonzepte tragen dem Rechnung. Psychologische Testdiagnostik ermöglicht die genaue Einschätzung der kognitiven Leistungsfähigkeit.