Eine ältere Dame liegt in einer Lige mit glebem Ball in der Hand, der Raum ist verdunkelt und  mit Lichteffekten
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Multifunktionsraum zum "Snoezelen"

Medizin
Innovation

Einen angenehmen Lehnsessel und beruhigende Lichteffekte ergänzt durch Aromatherapie und sanfte Klänge findet man im neuen Multifunktionsraum auf der Akutgeriatrie im Göttlicher Heiland Krankenhaus vor. Der Raum ist gestaltet nach dem Pflegekonzept „Snoezelen“ und zielt darauf ab, mehrere Sinne anzuregen und damit eine beruhigende Atmosphäre zu schaffen.

Aus „snuffelen“ (schnüffeln) und „doezelen“ (dösen) setzt sich die niederländische Wortschöpfung „Snoezelen“ zusammen – ein Konzept, das Entspannung, Wohlbefinden und Stressabbau fördert und der Stimulation durch verschiedene sensorische Reize bei Patienten*innen mit und ohne dementielle Erkrankung dient. Diese multisensorische Stimulation wird ab sofort Patient*innen der Akutgeriatrie angeboten und steht in Pausen auch Mitarbeiter*innen zur Verfügung.

Die Gestaltung des Raumes wurde vom Pflegeteam der Akutgeriatrie gemeinsam mit Stellvertretender Pflegedirektorin Cornelia Pfeffer umgesetzt. Man ist überzeugt, dass das Konzept Snoezelen die soziale Interaktion fördert, die emotionale Gesundheit verbessert, die kognitiven Fähigkeiten stärkt und Schmerzreduktion unterstützt.

Sorgsamer Umgang

Es handelt sich um eine betreute Entspannungseinheit, die Patient*innen in Anspruch nehmen können. Voraussetzung ist eine ausführliche Anamnese, wonach individuelle Anpassungen an der Gestaltung des Raumes vorgenommen werden. So muss zum Beispiel bei Patienten*innen mit dementieller Erkrankung und/oder eingeschränkter Sinneswahrnehmung auf ein selektives Reizangebot geachtet werden, um eine krankheitsbedingte Überforderung aufgrund Reizüberflutung zu vermeiden.

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